Mindmaps oder Der etwas andere Vorsatz fürs Neue Jahr

Mindmap oder Der etwas anderes Vorsatz für das Neue Jahr

Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in eine feine kleine Blogpause. Ich freue mich, im Neuen Jahr wieder frische Impulse und Nichtigkeiten aus meinem Leben mit euch zu teilen.


Mindmaps – was ist das und vor allem warum schreibe ich heute auf dem Blog darüber?

Mindmaps {deutsch Gedankenlandkarten} kenne ich vor allem aus dem Studium und aus meinem kreativen Job in einer PR-Agentur.

Sie kommen klassisch immer dann zum Einsatz, wenn grosse Visionen und kleine Schritte gefragt sind. Im Kern geht es darum, komplexe Themen kompakt zu veranschaulichen und Zusammenhänge erkennbar zu machen.

Im privaten Bereich helfen mir Mindmaps vor allem dabei, einen besseren Überblick – eine klare Vision – im Alltagschaos zu erhalten.

Wie und vor allem wobei helfen Mindmaps?

Darf ich dir eine ganz persönliche Frage stellen: „Wieso hast du Kinder/eine Familie?“

Mit grosser Wahrscheinlichkeit liest du diesen Blog weil du Mutter bist und dich irgendwann in deinem Leben bewusst für ein Kind oder gleich mehrere entschieden hast.

Die Gründe waren da vielleicht noch ganz klar: Ein Herzenswunsch vielleicht, der jedes Wenn und Aber einfach in den Schatten stellte.

Ich merke, dass manch gute Antworten irgendwann aber tatsächlich nicht mehr reichen, um wirklich eine Vision für ein Leben als Familie zu sein.

Um den roten Faden zu sehen; den Sinn hinter all unseren Bemühungen – den „guten Grund“ für ganz viel Erschöpfung und so manch Gegenwind.

Wie wäre es also, statt guter Vorsätze fürs Neue Jahr einfach mal mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme anzufangen?

Eine Vision für die eigene Familie finden

Ich persönlich finde es im Alltag essenziell zu wissen wofür ich mir den ganzen Wahnsinn überhaupt „antue“.

Das Zurückstecken, die kurzen Nächte, Phasen der Fremdbestimmung, zunehmender Zeitdruck und oft das Gefühl niemandem mehr gerecht zu werden – am wenigsten vielleicht mir selbst.

Grade durch den ehrlichen Austausch unter Freundinnen und in den sozialen Netzwerken weiss ich, dass viele Frauen an dieser Last fast zerbrechen. Sich selbst in Frage stellen, ihre Familie in Frage stellen und manchmal einfach anfangen wegzuschauen. 

All diese Gefühle haben meist einen ganz individuellen Hintergrund, sind hoch komplex und ein Ausweg ist nicht immer einfach zu finden.

Für mich gibt es aber tatsächlich einen Weg raus aus dem Gedankenkarussell. Und das ist eine klare Vision für mein Leben!

Mich selbst zu fragen, was mir wichtig ist und wo ich es tagtäglich in meinem Handeln einbringe. Die ursprüngliche Motivation hinter den vermeintlich belanglosen Aufgaben des täglichen Lebens zu sehen.

Ich mache mir regelmässig Mindmaps, um zu schauen, wo ich grade im Leben stehe.

Mittelpunkt meiner Karte ist dabei die Familie. Drumherum kreisen Schlüsselbegriffe wie: Aufgaben, Partnerschaft, Glaube und Werte.

Hinter diesen Begriffen finden sich dann ganz konkrete Listen mit Dinge, die ich täglich machen, wie sie zusammenhängen und welche Gewichtung sie zeitlich als auch im Wertesystem unserer Familie haben.

Mit einem Blick auf die fertige Karte fällt es leicht Muster und Schwerpunkte zu erkennen. Und wir begreifen vielleicht auch zum ersten Mal welche Motivation wirklich hinter all den Aufgaben und Dingen des Alltags steht.

Was treibt mich tagtäglich an?
Was sind die Eckpfeiler, auf die wir unsere Familie gründen?

Die Karten dienen aber auch wunderbar als Gesprächsstoff mit dem eigenen Partner. Denn sie zeigt in der Familie oft die konkrete Aufteilung der Aufgaben. Und sie gibt dem Partnern im besten Fall auch einen Einblick in den Alltag des anderen.

Ich weiss nicht, was deine Vision fürs Leben ist. Welche Werte dir wichtig sind und wie du sie in deinen Alltag einbringst. Aber ich weiss wie wichtig es ist, ein echtes Ziel im Leben zu kennen!

Falls du selbst vielleicht noch keine Antwort auf diese grundlegenden Fragen hast – schnapp dir ein leeres Blatt und einen Stift und lass dich auf diese kleine Reise ein.

Auf dem Blog vanilla-mind.de findet ihr eine tolle Zusammenstellung mit kostenlosen Mind Mapping Programmen sowie weiterführende Links zur Methode.


Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in eine feine kleine Blogpause. Ich freue mich, im Neuen Jahr wieder frische Impulse und Nichtigkeiten aus meinem Leben mit euch zu teilen.

Schön, dass ihr hier seid und danke für all euer Feedback und die wirklich inspirierenden Worte!


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Kategorien Einfach Familie

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Ich mag es, wenn die Dinge einfach und gut sind: Wenn Aktivitäten den Alltag einfacher gestalten und am Ende des Tages ein richtig gutes Gefühl bleibt; wenn Essen nicht nur einfach zuzubereiten ist, sondern auch gut tut - und, wenn Produkte einfach funktionieren und etwas Gutes für alle Seiten bleibt.

  1. Oh,das ist ein heißes Thema. Die Idee, mindmapping dazu zu machen, find ich spannend. Muss ich probieren! Eine schöne Zeit!

    • Liebe Hanna,

      ja das ist wirklich eines der grössten Themen, die es zu klären gilt! Ich hoffe es hilft dir – euch auch eine tolle Zeit!

      Viele Grüsse
      Saskia

  2. Liebe Saskia
    Dein Blog ist wirklich eine Schatzkiste mit so wertvolkem Inhalt. Du schaffst es immer wider Ideen einzubringen, welche ungewöhnlich sind. Deine Beiträge sind einfach, wunderschön, lebendig und in ihrer Einfachheit tiefgründig. Von Herzen wünsche ich dir und deiner Familie eine wunderbare Festtagszeit. Liebe Grüsse Barbara

    • Liebe Barbara,

      vielen Dank für deine Worte, das bedeutet mir so viel!

      Ich schreibe solche Beiträge, weil sie mir wirklich wichtig sind. Und weil ich hoffe, dass sie anderen das Leben ein kleines bisschen einfacher machen.

      Liebe Grüsse & schöne Feiertage
      Saskia

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