23 Suchergebnisse für: Waldorf

Minimalismus mit Familie: So lernen Kinder Bücher und Lesen lieben

Werbung – unbeauftragte Werbung durch Verlinkung In den letzten 6 Jahren habe ich so einige Kinderbücher gekauft und vorgelesen. Oft haben wir uns dabei in der Buchhandlung oder Bibliothek inspirieren lassen. Und oft lagen die Bücher nach einer Leserunde auch schon wieder in der Ecke. Was macht Kinderbücher also zu echten Lieblingsbüchern? Vor allem Kinder unter 3 Jahren lieben ganz banale Alltagsgeschichten. Jemand geht einkaufen, besucht einen Bauernhof, erlebt die Jahreszeiten oder startet im Kindergarten. Diese Geschichten finden auf Augenhöhe der Kinder statt und geben ihnen oft konkrete Worte für das, was sie tagtäglich erfahren, sehen und fühlen. „Kinder unter 6 Jahren bilden ihr Verständnis aus dem, was sie um sich herum erleben – also aus der Realität. Darum lieben sie Bücher, die Dinge aus dem alltäglichen Leben reflektieren.“ – Simone Davies – „The Montessori Toddler“  Ein Grund, warum die Conni Bücher, die ich bei der Großen so ungern gelesen habe im Grunde gar nicht so verkehrt sind. Auch, wenn man dem Kind erklären sollte, dass es manchmal einfach mehr als einen Versuch braucht, um neue Dinge zu …

Minimalismus mit Familie: Kinderzimmer einfach, nachhaltig und praktisch einrichten

Nach meinem letzten Beitrag rund um die Frage, wie viel Spielzeug Kinder eigentlich brauchen, soll es heute darum gehen, wie man Kinderzimmer einfach und gut einrichten kann. In erster Linie spielen dabei natürlich wieder Budget, Platz und eigene Vorlieben eine große Rolle. Unsere Kinderzimmer haben wir eigentlich immer mit viel Bedacht eingerichtet: Wir haben versucht möglichst wenig Kram zu horten und Dinge zu kaufen, von denen unsere Kinder lange etwas haben. Aber unsere Kinderzimmer waren auch immer sehr von gängigen Trends beeinflusst: 2011 ging das noch in Richtung Skandi, mit viel Farben und Retromustern – in den letzten Jahren waren wir dann eher in der monochromen Ecke unterwegs. Trend sind natürlich nichts Schlimmes. Trotzdem finde ich es um so wichtiger Konstanten zu bilden, die über jeden Trend hinaus bleiben. Oft lese ich von den positiven Einflüssen, die Rhythmen und Vorhersagbarkeit auf unsere Kinder haben. Wäre es da nicht auch sinnvoll das Kinderzimmer langfristig anzulegen und eben nicht alle paar Monate große Veränderungen vorzunehmen? Natürlich verändern sich die Ansprüche der Kinder. Da werden Betten zu klein, Kleiderschränke …

Minimalismus als Familie: Wie viel Spielzeug ist zu viel Spielzeug?

Werbung – unbeauftragte Werbung durch Verlinkung Das Buch Simplicity Parenting von Kim Payne ist seit der Geburt unserer Ältesten wohl mein am meisten gelesenes und zitiertes Buch. Wann immer wir seitdem als Familie „neues Terrain“ betreten oder ich einfach einen mentalen Neustart brauche, greife ich zu diesem Werk. Im letzten Jahr interessierte mich vor allem immer wieder das Kapitel rund um Spielzeug und Ordnung. Denn mal ehrlich, selbst wenn wir wirklich versucht haben, nicht zu viel Spielzeug anzuschaffen, mit der Zeit und der wachsenden Anzahl an Kindern schleicht sich doch so einiges ein. Wie viel Spielzeug ist denn nun zu viel Spielzeug? Als ich Anfang letzten Jahres abends durch das Kinderzimmer lief, konnte ich wirklich kaum mehr den Fußboden sehen. Es gab Ecken, in denen ganz offensichtlich kreativ gespielt wurde – aber es gab auch wilde Haufen, auf denen scheinbar nur Dinge gehortet wurden. Ich war zwar der Meinung, dass unsere Kinder vergleichsweise wenig Spielsachen besitzen. Aber trotzdem waren alle Parteien genervt vom alltäglichen Chaos und anschließendem Aufräummarathon. Irgendwann war klar, dass unsere Kinder einfach …

Spielideen: Einfache Ideen für Babys zwischen 6 und 9 Monaten

Werbung – unbeauftragte Werbung durch Verlinkung Seit dem letzten Beitrag zu kleinen Spielideen ist hier wieder eine Menge passiert. Unser Minimann ist – wie es bei Steiner so treffend beschrieben wird – verwurzelt und im wahrsten Sinne auf der Erde angekommen. Waldorf Pädagogin Rahmig Baldwin Dancy beschreibt diese frühkindliche Entwicklung in ihrem Buch „You Are Your Child’s First Teacher“ {Affiliate Link} aus einer wirklich einfühlsame Perspektive. Grade im ersten Lebensjahr, entwickeln Babys demnach ihre Fähigkeiten „von oben nach unten“. Angefangen beim Kopf – mit der zunehmenden Kontrolle über die Augen und den Mund -, über den Oberkörper und die Arme, bis hinunter zu den Knien und den Füßen. Fängt das Kind an zu gehen, ist in der Entwicklung ein elementarer Prozess abgeschlossen und fängt der kleine Geist erst richtig an aufzuwachen.  Eine spannende aber auch unglaublich intensive Phase. Heute möchte ich ein paar der Spielideen und Inspirationen mit euch teilen, die uns in den letzten Wochen begleitet haben. Viele der kleinen Ideen eignen sich auch super, um gemeinsam mit Geschwistern Spaß zu haben. Einfache Spielideen …