Nachhaltiges Schulmaterial: Geld sparen und dabei die Umwelt schonen

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Heute möchte ich ein paar einfache Ideen teilen, wie man beim alljährlichen Kauf von Schulmaterial nicht nur Geld sparen, sondern auch einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten kann.

An erster Stelle steht wie immer ein bewusster Konsum und damit die Frage „Was brauchen wir wirklich?!“

Mit großen Geschwistern in der Familie oder Kindern, die bereits eingeschult sind, lassen sich nämlich viele Dinge einfach weiter benutzen.

Die Schnellhefter aus der 1. Klasse haben wir zum Beispiel mit diesen kostenlosen Einhorn-Namensstickern beklebt, neu beschriftet und so im Handumdrehen klar fürs neue Schuljahr gemacht.

Und wenn doch etwas neu angeschafft werden muss?! Da können bewusste Kaufentscheidungen oft einen wunderbaren Unterschied machen. 

Nachhaltiges Schulmaterial – der kleine feine Unterschied

 

Recycling Produkte – gut und oft günstiger

Blöcke, Hefter und Schreibhefte die zu 100 % aus Altpapier hergestellt werden schonen nicht nur wertvolle Ressourcen, sie sind meist auch deutlich günstiger als vergleichbare Produkte aus neuen Rohstoffen.

Zu meiner Schulzeit war das Recycling-Papier zugegeben oft verhasst, weil Tinte darauf extrem verlief. Inzwischen unterscheidet sich das nachhaltige Papier aber kaum noch von seinen blütenweißen Kollegen.

„Bezeichnungen wie „Aqua pro Natura“ und „Weltpark Tropenwald“, „holzfrei“ oder „chlorfrei gebleicht“ hingegen können irreführend sein. Zwar wird bei letzterem auf die Bleichung mit Chlor verzichtet, doch der Zellstoff für das Papier wird immer noch aus frischem Holz gewonnen. Bezeichnungen wie „Recyclingpapier“ und „Umweltschutzpapier“ sind nicht geschützt, daher auf Siegel wie „Blauer Engel“ achten.“ – Quelle NABU

Bunt & gut

Es gibt inzwischen viele Tuschkästen, bei denen die Farbblöcke einzeln und nach Bedarf erneuert werden können. So spart man über die Jahre nicht nur richtig viel Geld sondern auch eine Menge unnützen Müll.

Startsets gibt es zum Beispiel als Naturwasserfarben von memo oder Ökonorm. Und keine Sorge, die Intensität der Farbe entsteht, sobald diese mit Wasser in Verbindung kommt.

Wenn es schon Filzstifte sein müssen, warum dann nicht welche, die frei von bedenklichen Inhaltsstoffen sind und aufgefrischt werden können?

Findet man z.B. bei Ökonorm.

Auch Buntstiften sind oft voll von bedenklichen Stoffen. Grade weil Kinder gerne mal auf den Enden kauen, sollte man hier achtsam sein.

Die 2017 von Öko Test mit „sehr gut“ getesteten Sechskantstifte BIC Kids Tropicolor 2 gibt online noch als Restbestände zu kaufen.

Mit einer Bleistiftverlängerung lassen sich Stifte außerdem bequem bis zum Ende benutzen.

Kleine praktische Helfer

Radiergummis aus Naturkautschuk arbeiten verlässlich und sind für Kinderhände unbedenklich.

Lösungsmittelfreien Bastelkleber findet man inzwischen fast in jedem Supermarkt. Der Klebestift Klassiker von UHU wurde aktuell als „sehr gut“ getestet, genau wie die flüssige Variante.

Weiche Knete ohne Schnickschnack findet ihr bei Ökonorm.

Einfach gute Basics

Inzwischen gibt es immer mehr Hersteller, die bei der Produkten ihrer Schulranzen auf Nachhaltigkeit achten.

Die aktuellen Empfehlungen für farbenfrohe, kindgerechte Modelle findet ihr beispielsweise hier: Öko-Test Schulranzen – nur zwei sind „sehr gut“ 

Brotdosen und Trinkfalschen aus Edelstahl sind eine robuste, umweltfreundliche Lösung. Einzig beim Gewicht können sie nicht mit den Modellen aus Kunststoff oder Bambus mithalten.

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Ich mag es, wenn die Dinge einfach und gut sind: Wenn Aktivitäten den Alltag einfacher gestalten und am Ende des Tages ein richtig gutes Gefühl bleibt; wenn Essen nicht nur einfach zuzubereiten ist, sondern auch gut tut - und, wenn Produkte einfach funktionieren und etwas Gutes für alle Seiten bleibt.