Self-Cafe: 10 Dinge, die Mütter im Alltag für sich tun können

Self-Care: 10 Dinge, die Mütter im Alltag für sich tun können

Self-Cafe: 10 Dinge, die du im Alltag für dich tun kannst

Self-Care ist ein Begriff, den ich in den letzten Monaten immer öfter im Netz lese. Was so schön modern klingt, ist eigentlich das gute alte „Sauerstoffmasken-Prinzip“ aus dem Flugzeug:

„In Notsituationen zunächst die eigene Sauerstoffmaske anlegen und erst dann anderen helfen.“

Im Alltag kümmern sich Eltern natürlich erst mal hauptsächlich um die Bedürfnisse anderer, sprich die der Kinder. Grade wenn die Kinder noch jung sind, brauchen sie vor allem unsere Zeit und unsere Aufmerksamkeit.

Beim Essen schneidet und schmiert man da ganz selbstverständlich erst mal für die komplette Meute und isst selbst mehr im Vorbeigehen. Oder zieht vor dem Verlassen der Wohnung alle vernünftig an und vergisst für sich selbst die Hälfte.

Was – je nach Persönlichkeit – für eine gewisse Zeit okay ist, sollte aber natürlich nicht zum Dauerzustand werden. Um also gar nicht erst in ein Loch zu fallen, nehme ich mir im Alltag ganz bewusst auch immer wieder Zeit für mich.

Bloggen ist für mich zum Beispiel ein super Ventil, um meine Gedanken zu sortieren und Erfahrungen festzuhalten. An manchen Tagen schaffe ich dabei erstaunlich viel – und dann gibt es aber auch immer Wochen, in denen ich einfach zu gar nichts komme.

Heute möchte ich daher eine kleine Liste mit 10 einfachen Dinge teilen, die Mütter im Alltag für sich tun können. Alles, ohne extra einen Babysitter zu organisieren. Dinge, die meist nur wenige Minuten brauchen aber Kraft für Stunden spenden können.

10 Dinge zum schnellen Auftanken im Alltag
  1. Die gute alte Kaffeepause, mit allem drum und dran: Hübsches Geschirr, echter Milchschaum und den Geruch von frischem Espresso ganz tief einatmen. Quellen sagen, es klappe alternativ auch prima mit sämtlichen Teesorten.
  2. Backen, hat oft etwas meditatives, beschäftigt zeitweise die Kinder und vor allem das gemeinsame Verputzen sorgt oft für eine große Portion Glückshormone und ein paar Minuten Ruhe.
  3. Raus auf den Spielplatz: Ausgerüstet mit Kaffee/Tee und Lesestoff. Wann man hier wirklich abschalten kann, ist ungewiss aber wenn, dann sollte man vorbereitet sein!
  4. Ein kurzes Telefonat mit einer Freundin: Idealerweise mit jemanden, den man nicht grade am Arbeitsplatz stört. Meine Freundinnen nutzen inzwischen allesamt die Sprachnachrichtenfunktion. Bei langen Nachrichten manchmal ein bisschen verwirrend aber ideal für zeitversetzte Pausen.
  5. Yoga: Ja, ich bediene nun mal das Hausfrauen-Klischee: Inzwischen gibt es viele DVDs und online Kurse für Zuhause. Für Anfänger ist aber auf jeden Fall ein Gang ins Studio empfehlenswert, da falsch ausgeführte Übungen leider nicht den gewünschten Effekt bringen.
  6. Online Shopping: Hab ich das jetzt geschrieben?! Ich glaube jede Mutter wird unterschreiben, dass Einkaufen mit Kindern so gar keinen Spaß macht. Ein Hoch also auf Online Shops!
  7. Selbst ein Playdate ausmachen: Warum immer nur die Kinder verabreden, wenn ein ehrlicher Austausch mit einer sympathischen Mutter {viele verbale Fallstricke} auch mal richtig gut fürs Mamaherz ist?
  8. Ein gutes Buch oder Magazin: Griffbereit für einen verstohlenen Moment im Alltag. Auch wenn der Griff zum Telefon verlockend ist – gedruckte Buchstaben und Bilder auf Papier haben etwas wunderbar entschleunigendes.
  9. Kerzen und ätherische Öle: Ganz klar Geschmacksache aber hier verändert es sofort die gesamte Stimmung.
  10. Gute Musik! Hier gilt: Kindermusik im Kinderzimmer, „Mama-Musik“ im Wohnzimmer. Je nach Tagesform mit leisen Tönen für die Seele oder Uptempo für mehr Energie.

Und wenn alle Stricke reißen – warten bis Hilfe kommt und eine Runde Auszeit nehmen! Habt ihr kleine Rituale, die euch einfacher durch den Alltag gehen lassen? Ich bin gespannt!

P.S. Als kleiner Realitätscheck – der Entwurf für diesen Beitrag stammt aus dem November 😉

 

11 comments on “Self-Care: 10 Dinge, die Mütter im Alltag für sich tun können

  1. Ätherische Öle helfen immer. Und in letzter Zeit die gute alte Jogging Runde. Was vor den Kindern easy nach der Arbeit trainiert wurde, findet jetzt vor dem ‚Zur Arbeit Gehen des Mannes‘ gemacht. 25 Minuten raus in die Felder und retour…würd ich momentan sehr schwer aufgeben wollen 🙂
    Schöner Beitrag..sg aus Tirol..

  2. Stricken keeps me sane!

  3. Danke für den Beitrag, aber vor allem für das PS!!!

  4. Kaffee, Spotify, mein Aroma Diffuser & ein paar Minuten Journaling – Gold Wert.

  5. Anke C'est Moi

    Manchmal fühlt sich ungestört aufs Klo gehen schon wie eine Auszeit an… Haha!
    Und ansonsten:
    Wir (die Eltern) versuchen , uns gegenseitig immer wieder Freiräume zu gewähren. Beim Papa klappt das ganz gut mittlerweile *g*; ich persönlich müsste da noch fordernder sein. Aber Mama steckt ja gerne mal zurück und vergisst die eigenen Bedürfnisse.

    • Haha, da sagst du was! Ja, es kommt auch immer auf die Phase an, in der man grade steckt. Manchmal denke ich ohne den Minimann wäre der Alltag eigentlich schon wieder recht einfach – missen möchten wir ihn aber natürlich keine Sekunde!

      Liebe Grüße
      Saskia

  6. Oh wieder genau das richtige Thema. Ich merke grad das es mir schwer fällt Freiräume zu gestalten. Aber das Problem erkennen ist ja schonmal die halbe Miete. Und ich arbeite dran. Und der Kaffee ist mein absoluter Retter manchmal.
    Das mit dem Kuchen müssen wir wieder öfter machen. Danke für den Beitrag und ich schließe mich an, auch für das P.S.
    Liebe Grüße
    Viki

  7. Du sprichst mir aus der Seele! Bei mir ist es der Duft aus dem Espressokännchen und 2 min im Bad, die ich mal nutze um Ohrstecker anzuziehen, etwas Mascara oder Lippenpflege. Das lenkt dann hoffentlich von den Flecken auf meiner Kleidung ab die sich auf wundersame Weise dort sammeln 🙂

  8. Ich nutze momentan die erste halbe Stunde nach dem ins Bett bringen für eine entspannte Dusche und den Vormittagsschlaf der Zwillinge um eine halbe Stunde in der Bibel zu lesen und zu beten,dabei trinke ich eine Tasse Tee.

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