Anziehen Für Mama

Kleidung für die Stillzeit

23. März 2017

Kleidung für die Stillzeit und nach der GeburtBildquelle: Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun

Die Zeit nach der Schwangerschaft bringt viel Neues mit sich – und in meinem Fall auch immer viel neue Kleidung. Die plötzliche Rückbildung, immer und überall bereit zum Stillen zu sein und das Gefühl den eigenen Körper wieder für sich zu haben – all diese Aspekte spiegeln sich bei mir unweigerlich auch im Kleiderschrank.

Kleidung nach der Geburt

Für mich kann es in den ersten Wochen nach der Geburt gar nicht gemütlich genug sein. Für den Weg vom Spital nach Hause passt die alte Schwangerschaftshose noch super und dann schwöre ich auf Leggings und weit geschnittene Yogahosen.

Irgendwo zwischen kuscheliger Bettruhe, Milcheinschuss und Hormonchaos sind einfache Shirts in Kombination mit super weichen Cardigan meine erste Wahl. Und bei entsprechender Qualität lassen sich die Teile später prima wieder mit „echten“ Hosen und schicken Oberteilen kombinieren.

Praktisch durch die Stillzeit

Sein wir ehrlich – hier muss es vor allem schnell mit dem „Auspacken“ gehen, wenig ausleiern und unempfindlich bei Flecken sein. In den ersten Wochen sind daher die simplen Still-Tops von h&m im Dauereinsatz und danach liebe ich weiter geschnittene Shirts aus Leinen, Jersey Pullis und hochwertige Cardigan. Je nach Jahreszeit das ganze mit einem Schal oder Mulltuch kombiniert und so mancher Fleck bleibt unbemerkt.

Was für mich!

Hier kommen wir zum wichtigsten Teil! Sich selbst etwas Gutes tun – egal ob extra reichhaltige Haarkur, kleine Maniküre mit gehärtetem Lack oder einfach ein richtig schönes Paar Schuhe. Mein Mann hat nach jeder Geburt dafür gesorgt, dass ich hin und wieder mal einfach nur etwas für mich tue – und davon profitieren am Ende wirklich alle in der Familie! Happy wife, happy life!

Immer neue, einfache Outfit-Ideen für die Stillzeit aber auch den ganz normalen Alltag als Mama findet ihr übrigens auch auf meinem Style-Board bei Pinterest. Und ja, ich liebe Cardigan und Naturtöne!

  • Charlott
    23. März 2017 at 18:06

    Also herrlich gesagt bin ich jetzt etwas enttäuscht. Ich dachte endlich mal ein Artikel der mir hilft weil ich seit 8 Wochen rumexperimentiere und nickt glücklich werde mit den Stillsachen. Aber der Artikel ist wie alle anderen im Internet wieder nur so oberflächlich. Tshirt und Cardigan… naja ich dachte jetzt kommt mal was zu welche Tshirt Form, was drunter, wie in der Öffentlichkeit handhaben. Naja ich werde weiter experimentieren müssen.

    • Saskia
      23. März 2017 at 18:18

      Ach man, schade, dass dir mein Beitrag wieder nich gefällt.

      Es ist wirklich schwer „das eine“ zu finden und bevor ich meine persönliche Handhabe als heiligen Gral anpreise, finde ich die bebilderte Inspiration tatsächlich viel gehaltvoller.
      Was schlussendlich praktisch ist, hängt von der Figur, Jahreszeit, Wohlfühlzone und letztlich eben dem eigenen Geschmack ab. Mode muss Spaß machen – auch in der Stillzeit!

      Liebe Grüße
      Saskia

  • Dani
    23. März 2017 at 19:31

    Bei der tollen Auswahl hab ich glatt Lust auch ohne stillen shoppen zu gehen ;-*

  • Judith Balzien
    24. März 2017 at 3:06

    Hallo Charlott, mir ging es ähnlich mit dem Artikel, aber mehr aus Neugier, denn ich hab zweimal Stillerfahru g machen dürfen. Beim ersten Kind mit Stilloberteilen-die teuer sind und die man nach 8 Monaten auch nicht mehr sehen kann, beim zweiten Kind komplett ohne Stilloberteile. Das hat so funktioniert: Still-BH (ohne den gehts nicht), Spaghettishirt und ein weiteres T-Shirt oder Pulli drüber. Die Brust wird dann aus dem Ausschnitt vom Spaghettishirt gekramt und wenn das nicht megaeng ist gehts wirklich gut. Man braucht auch eigentlich kein grosses Mulltuch etc mehr, weil der hochgeschobene Pulli oder das T-Shirt Sichtschutz ist. Und das Beste: Wenn das Kind fertig ist oder sich mal komplett verschluckt kann man es einfach wegnehmen und über die Schulter legen etc und der Pulli fällt direkt wieder über sie Brust. Bei einem normalen Still-Oberteil hängt dann alles raus und ich musste mir immer noch umständlich ein Mulltuch drüber klemmen. Würde ich nie wieder so machen. Im Hochsommer habe ich als zweite Lage weite Leinen-T-Shirts getragen, die ich eh im Schrank hatte. Vielleicht hilft dir das noch weiter.

    • Saskia
      24. März 2017 at 8:40

      Liebe Judith,

      lustig – ich habe es genau andersrum empfunden. Still-Tops fand ich immer total praktisch, Still BHs hingegen überhaupt nicht – da trage ich lieber einen einfachen, trägerlosen BH unter dem Shirt.

      Liebe Grüße
      Saskia

    • Charlott
      26. März 2017 at 21:32

      okay, das klingt nach einer Technik, die ich ausprobieren sollte. Danke 🙂

      • Maike
        3. April 2017 at 23:08

        Hallo Charlott,
        ja, ich habs genauso gemacht. Ein paar flexible Unterhemden und ansonsten kannst du alles drüber tragen, was du sonst auch trägst. Ich hatte keine richtigen Still-BHs sondern so etwas wie Bustiers, die man einfach runterschieben konnte, aber das ist brustformabhängig. 🙂
        Ich konnte so mit meiner ganz normalen Garderobe durch die Stillzeit kommen und hab mich wohl gefühlt dabei.

    • melanie
      10. April 2017 at 21:54

      ich wollte genau das gleiche sagen/schreiben 😉

  • Anita
    24. März 2017 at 14:14

    Liebe Saskia!

    Tolle Outfits hast du gepostet, dich jederzeit auch ohne einem zu stillenden Baby tragen würde. gerade mit Kind stehen Bequemlichkeit und gute Materialien an oberster Stelle. Fair produziert – eh klar.

    Kennst du eigentlich die tolle Textilkollektion von Freitag? https://www.freitag.ch
    Ich liebe diese Shirts, der Materialmix aus Modal/Leinen/Hanf gibt dem Stoff eine super Struktur. Und das Beste: man schwitzt nicht drin!

    Und noch was: eine ähnliche Biker-Lederjacke haben wir bald in unserem Webshop. Von den Label Ignore.the.brand. Die verwenden Bioleder und lassen in Portugal fertigen. Und sie ist blass-rosa 💕

    Lieben Gruß
    Anita