Kinderzimmer

Kinderzimmer // Holz, Natur und Platz für Fantasie

9. Februar 2017

Auf der Suche nach schlichten, natürlichen Inspirationen fürs Kinderzimmer bin ich vor ein paar Tagen beim Post von April and May kleben geblieben. Für Ikea haben sie mit relativ günstigen Möbeln einen wunderbar gemütlichen Ort für Kinder geschaffen – und es sind wieder die kleinen Details, wie die absolute Trendfabe Forstgrün und tolle Stoffe, die hier den Unterschied machen.

Schon wieder ein neues Kinderzimmer?

Über Kinderbetten habe ich hier wirklich schon viel und oft geschrieben. Und zu meiner Schade muss ich gestehen, dass wir seit Lottes Geburt wirklich einen ziemlich hohen Verschleiß an Betten und Co hatten. Zu groß, zu klein, nicht für die Lebensumstände gemacht. Aktuell strukturieren wir also mal wieder die Kinderzimmer um – die Möbel dürfen dieses Mal aber allesamt bleiben.

Denn unsere Mädchen schlafen und spielen mittlerweile tatsächlich gemeinsam am besten. Dachten wir noch vor dem Umzug in die Schweiz also noch, dass jedes Kind in diesem Alter sein eigenes Zimmer braucht, haben die Mädchen da ihre ganz eigene Vorstellung!

Laut Studie wechseln Eltern pro Kind im Durchschnitt dreimal komplett die Möbel im Kinderzimmer. Ich würde sagen da sprengen wir den Schnitt deutlich nach oben. Zeit also, mal über ein paar Lösungen nachzudenken, die sich später auch in anderen Bereichen nutzen lassen. Das offene Regal aus der IVAR-Serie z.B. folgt perfekt dem Montessori-Gedanken und kann später als Bücherregal oder im Keller für mehr Stauraum sorgen.

Mehr Übersichtlichkeit und weniger Kram, es verändert wirklich das gesamte Spielverhalten der Kinder.

Die Sitzbank aus der NORNÄS-Serie als Maltisch zu nutzen finde ich genial. Und mit einer Tiefe von 38 cm haben hier normale Blätter und Bücher wunderbar Platz. Und sollte die Bank irgendwann zu klein werden, macht sie sich super als Buchablage hinter dem Sofa oder als Schuhbank im Flur.

Großer Vorteil auch beim massiven Holz – mit Pinsel und Farbe machen die Möbelstücke optisch als auch physisch so einiges mit!

Bilder und Styling: forest kids room by April and May

  • Pippa
    9. Februar 2017 at 12:26

    Wie schön das ist und endlich mal was zu Preisen die man sich auch ohne Blog leisten kann 😉

  • Karina
    9. Februar 2017 at 13:33

    Das gefällt mir sehr gut! Schön klar und schlicht. Etwas naturbelassendes Holz im Kinderzimmer find ich auch immer schön! Hab gleich mal ein paar Bilder gepinnt. 🙂
    LG Karina

    • Saskia
      13. Februar 2017 at 10:50

      Prima, das freut mich!

  • Bell
    9. Februar 2017 at 13:47

    Gerade das Thema „übersichtlicher und weniger Kram“ finde ich sehr wichtig. Ich habe zwei große Schubkästen voll mit Spielzeug, was nur darauf wartet irgendwann wieder zum Einsatz zu kommen. Ich räume regelmäßig die Regale neu ein, damit das Interesse an den Sachen bleibt und er sozusagen auch „alte Sachen“ wieder für sich entdecken kann.

    Funktionierte auch super, bis zu dem Tag an dem er die Schubkästen entdeckte. 😀

    Aber nichts ist schlimmer als ein vollgestopftes Kinderzimmer und ein Überangebot.
    Ich merke jetzt so kurz vor dem dritten Geburtstag wieder mal, wie schwer es ist etwas gutes und sinnvolles zu finden.

    :*
    Bell

  • Michelle Langner
    9. Februar 2017 at 14:10

    Ein ganz toller Post Saskia und es erinnert mich ein bisschen an Finns Zimmer.
    Tatsächlich müssen wir bei Ihm kaum auffräumen, da er gar nicht so viel besitzt.
    Gib Ihm einen Ball und die Tür und mein Kind ist glücklich :-).
    Aber auch die Kaplasteine sind momentan unsere Lieblinge.

    Alles Liebe Michelle

  • Katharina
    9. Februar 2017 at 14:39

    Hallo, wie schön und gerade sehr passend für uns. Nur wie schafft man es, dass sich nicht so viel ansammelt? Ich habe hier eine 5-jährige Sammlerin und sie merkt sich auch genau, was sie wann und woher hatte. Das heißt aussortieren ohne sie ist schwierig. Mal sehen ob es im neuen Zimmer besser klappt. Wie macht ihr das? Man bekommt doch ständig was dazu, es wird gebastelt und gemalt und eben gesammelt.
    Viele Grüße!

    • Saskia
      13. Februar 2017 at 10:50

      Liebe Katharina,

      das ist wirklich eine sehr gute Frage! Grade nach Weihnachten oder Geburtstagen stehen wir hier auch regelmäßig vor dem selben Problem. Die Euphorie fürs Neue legt sich ja leider oft sehr schnell – daher sammeln wir Spielzeug, dass einfach nur auf dem Boden liegt ein und lassen es im Keller, bis wir meinen es könnte wieder interessant sein. Bei zu viel Angebot artet das Spielen hier nämlich irgendwann nur noch in Chaos aus und wissen die Kinder selbst gar nicht mehr wo hin mit sich.

      Ich werde mal versuchen ein paar Gedanken dazu zu sammeln!

      Liebe Grüße
      Saskia