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Die Wickelkommode

Geschwisterliebe einfach gemacht

Nachdem unser zweites Baby mittlerweile schon fast ein Kleinkind ist, möchte ich unsere neuen Erfahrungen in dieser kleine Serie {hier nachlesen} sammeln – mit kurzen Antworten auf die immer wiederkehrende Frage „Braucht man das wirklich?

Bereits während der zweiten Schwangerschaft und den Vorbereitungen auf die neue Runde mit Baby im Haus haben wir uns ganz bewusst gegen den Aufbau unserer alten Wickelkommode entschieden {hier nachlesen}. Statt klobiger Wickelstation entschieden wir uns damals, Emmi einfach mit Hilfe einer keilförmigen Wickelunterlage auf einer simplen HEMNES-Kommode von Ikea zu wickeln. Platzsparend, praktisch und wie ich finde optisch einfach schön.

Und wie sah das Ganze im Alltag aus? Auf der Kommode haben wir Emmi seit ihrer Geburt um ehrlich zu sein nur wenige Male gewickelt – nämlich beim Antrittsbesuch des Kinderarztes weniger Tage nach der Geburt und für die Untersuchungen unserer Hebamme. Im normalen Alltag wanderte die Wickelunterlage ganz schnell auf den Fußboden und damit vor allem in Lottes Aktionsradius. Während ich das Wickeln im Stehen eigentlich ganz entspannt fand, war es für Lotte toll, wenn sie neben der Auflage knien und uneingeschränkt beim Saubermachen, Umziehen und der Babymassage helfen konnte. Gerade in den ersten Wochen gab es für Lottes nichts schöneres als Windeln anzureichen, Kleidung fürs ihre kleine Schwester auszusuchen oder bei der Pflege mitzumachen.

Was so eher als Spielerei und Starthilfe für die Geschwisterliebe anfing ist uns ein liebes Ritual geworden, das ich nicht mehr missen möchte. Selbst heute, wenn Emmi zum Wickeln kaum still liegen bleiben mag kann Lotte ihre Schwester so prima kurz ablenken und mir wertvolle Sekunden verschaffen.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wickelt ihr lieber auf der Wickelkommode oder habt ihr irgendwann auch Alternativen gefunden?

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  • Larissa//No Robots Magazine
    8. April 2015 at 13:03

    Danke für den Tipp! Ich sehe auch irgendwie noch nicht den richtigen Sinn in klassischen Wickelkommoden, deswegen haben wir auch nur eine normale Malm-Kommode gekauft. Jetzt überlegen wir allerdings seit Wochen, wie wir die auch babytauglich bekommen. 😉 Würdest du denn sagen, dass die Kommode jetzt immer noch tief genug ist? Für die ganz Kleinen kann ich mir das gut vorstellen, so ganz ohne zusätzliche Holz-Auflage, aber wird der Platz nicht irgendwann zu kurz?

  • Fiona
    8. April 2015 at 13:20

    Wir haben eine selbst zusammen gezimmerte Wickelkommode wo man den Aufsatz später abnehmen kann. Dann wird die Wickelkommode quasi später zur normalen Kommode. Das mit der Wickelauflage auf den Fußboden legen haben wir hier auch zu anfang praktiziert, damit der Große dabei sein konnte. Mittlerweile wickel ich wieder lieber auf dem Tisch und den Zwerg holt sich dann einfach seinen Tritthocker und schaut so zu und reicht mir Windeln, Anziehsachen und Co. Das klappt auch super 🙂

    Liebe Grüße
    Fiona

  • Julia (mammilade)
    8. April 2015 at 13:33

    Liebe Saskia,

    auch beim zweiten Baby lieben wir unsere Wickelkommode!
    Sie ist groß und geräumig, ich habe alles in Griff- und Blickweite, unsere Maus erfreut sich an dem darüber hängenden Mobilé und ich erfreue mich an einer rückenfreundlichen Körperhaltung. Da ich eh die meiste Zeit des Tages mit den Kindern auf dem Boden verbringe, genieße es es auch mal, stehen zu können… 😉
    Und der große Bruder ist mit seinem Tritt auch ganz nah dabei. Gerne sitzt er auch mal mit auf der Kommode und wir schauen zu Dritt aus dem Fenster, das direkt neben der Kommode ist.

    Liebe Grüße
    Julia

  • Stefanie Schiestl
    8. April 2015 at 14:35

    Wir haben ein Haus und haben uns natürlich für unser erstes Kind eine Bettchen, einen Schrank und eine Wickelkommode gekauft!! Ab damit ins Kinderzimmer in den ersten Stock und bald haben wir festgestellt das es Unsinn ist jedesmal nach oben zu Laufen um zu wickeln und somit haben wir das dann zu 99% im Wohnzimmer auf der Couch gemacht!! Find ich eh besser …weil dann ist es einfach gemütlich und man nimmt sich mehr zeit zum kuscheln!!
    Lg

  • Stefanie Schiestl
    8. April 2015 at 14:35

    Wir haben ein Haus und haben uns natürlich für unser erstes Kind eine Bettchen, einen Schrank und eine Wickelkommode gekauft!! Ab damit ins Kinderzimmer in den ersten Stock und bald haben wir festgestellt das es Unsinn ist jedesmal nach oben zu Laufen um zu wickeln und somit haben wir das dann zu 99% im Wohnzimmer auf der Couch gemacht!! Find ich eh besser …weil dann ist es einfach gemütlich und man nimmt sich mehr zeit zum kuscheln!!
    Lg

  • mamafuer4
    8. April 2015 at 15:37

    Ich hab hier 4 Kinder lang die Wickelkommode gehabt und das auch immer sehr lange. Für so ne wirbelige fast 3 Jährige ist begrenzter Raum manchmal besser 😉
    Nach dem Umzug ins grosse Haus haben wir sogar oben und unten im Haus einen.
    ich finde es einfach sehr praktisch alles was ich benötige vor Ort zu haben und nicht erst alles zusammen tragen zu müssen. Auch hab ich leicht Rückenprobleme und vor der hohen Kommode zu stehen ist für mich angenehmer als vorgebeugt auf dem Sofa oder auf dem Boden. Wobei wir das natürlich auch mal machen. Wenn die Geschwister dabei sein wollten, konnten sie auf einem Hocker daneben stehen. Viel Zeit zum wickeln und schmusen gab es auch auf dem Wickeltisch. Ein Heizstrahler sorgte dafür das es nicht kalt wurde.
    Unser Wicketisch stand übrigens immer so das er zu beiden Seiten begrenzt war und vorne durch uns gesichert. So konnte hier keiner runter fallen oder kullern.
    Besonders schön stand er in unserem früherem Haus. Direkt vorm Fenster, Blick in den Garten und auf einen Baum mit Vogelnest . Und als unsere 2. Tochter damals nach der Geburt etwas gelb war lag sie fast nackig auf dem Wickeltisch, unter der Wärmelampe und wurde von der Frühjahrssonne beschienen <3

  • Simone
    8. April 2015 at 19:19

    Ich hätte auf meine Wickelkommode nicht verzichten wollen, zum einen ist es für mich rückenfreundlicher gewesen und ich hatte Kleidung und alles was man so braucht an einem Platz.
    Die Geschwister hatten ihren Hocker davor stehen und konnten wunderbar assistieren.

  • Saskia | alovelyjourney.de
    8. April 2015 at 19:20

    Liebe Larissa,
    wenn man sich für die keilförmige Wickelunterlage entscheidet steht man dann bei der Malm-Kommode entweder quer zum Baby oder dem Tisch, ich fand beides absolut praktikabel und vom Platz reicht es dann genau so lang wie bei den klassischen Varianten. Alles Gute für euch!

    LG
    Saskia

  • judith
    8. April 2015 at 20:21

    Beim ersten Kind hatte ich ganz fachfrauisch eine Wickelkommode.
    Jetzt beim zweiten hätten wir ja gar nicht gewußt, wo wir die hinstellen sollten. Wir haben die Waschmaschine leergeräumt und die Wickelauflage da drauf gelegt. Genau drüber ist ein kleines Regal, wo das wichtigste drin ist und ein Mobile dranhängt.
    Die beste Ablenkung ist auch bei uns der ältere Bruder, der schon groß genug ist, einfach daneben zu stehen und Faxen zu machen 🙂
    Beim Schleudergang hält der Kleine übrigens am ruhigsten 😉

  • Linda Libra Loca
    8. April 2015 at 20:39

    Wir haben keine klassische Kommode, sondern einen Brettaufsatz auf einem Schränkchen. Das habe ich vor allem in den ersten Monaten sehr genossen, da wickelt man ja doch so oft, dass ich mich nicht immer hätte bücken wollen. Ist aber bislang auch das einige Kind im Haushalt, es wollte also keiner zu gucken…

    LindaLibraLoca: Beauty, Baby and Backpacking

  • Bell
    9. April 2015 at 7:45

    Klingt wirklich schön. Besonders für Lotte war das sicher richtig gut.
    Wickeln im stehen (wenn das Kind steht) finde ich irgendwie so gar nicht entspannt.
    Mein Papa baute uns eine Wickelunterlage aus Holz. Keilförmige Auflage drauf und fertig.
    So bald ich den Minimann auf dem Boden wickle, wird es ein kleiner Kampf.

    Die Wickelunterlage werden wir irgendwann einfach abnehmen und erst wieder rausholen, wenn sie benötigt wird. 🙂

    Liebst,
    Bell

  • rtuepker
    9. April 2015 at 10:04

    Bei unserer großen Tochter hatten wir einen klappbaren Wickeltisch an der Wand, wirklich praktisch und platzsparend. Eigentlich wollten wir nun, da Nr. 2 unterwegs ist, eine alte Kommode umrüsten, aber dein Bericht gibt mir zu denken. Ich kann mir vorstellen, dass meine Große auch sehr gerne helfen möchte! Nächtliche Wickelaktionen fanden bei uns immer im Bett statt, ich habe dann nur die allzu "duftintensiven" Exemplare in den Flur getragen 🙂

    Liebe Grüße
    Reini

  • Juliane
    9. April 2015 at 12:27

    Wir haben uns beim ersten jetzt auch für die Hemnes Kommode entschieden. Darauf haben wir einen Aufsatz gebaut und das klappt prima – und wir können diekommode anschließend prima weiter nutzen!
    Die Kommode beinhaltet auch alles Material (Kleider und Wickelsachen etc.) was wir für den Kleinen haben. Ich finds super und sehr rückenschonend 😉
    Herzlichst Juliane

  • Marina
    10. April 2015 at 20:58

    Auch wir haben uns mit dem 1. Kind eine Ikea-Wickelkommode angeschafft, die trotz ihrer 'Klobigkeit' einfach auch praktischen Stauraum für Bodies, Mulltücher & Co. geliefert hat. Auch zum nächtlichen Wickeln bin ich mit meiner Tochter zur Kommode gegangen (und habe dabei immer gefroren). Optisch hätte ich eine antike Kommode schöner gefunden, aber so eine haben wir leider nicht gefunden. Auch beim 2. Kind haben wir die Kommode genutzt und für unsere Tochter einen Hocker daneben gestellt, sodass die große Schwester prima (und sehr gerne) beim Wickeln helfen konnte. Nachts habe ich nur selten gewickelt und wenn, dann direkt im Bett – das war viel gemütlicher und der kleine Mann wurde nicht gleich wach. Allerdings mochte unser Sohn, je älter er wurde, nicht mehr gerne im Liegen gewickelt werden und ich habe mir bis heute angewöhnt, ihn im Stehen im Bad zu wickeln. Der Aufsatz wurde also abmontiert und die Kommode dient nun u.a. als Kuscheltier-Aufbewahrung. Nach diesen Erfahrungen finde ich: Eine Wickelkommode kann praktisch sein, ist aber kein Muss. Es gibt eben auch Alternativen und jede Familie kann selbst entscheiden, welche Lösung zu ihr passt.

  • Marina
    10. April 2015 at 20:58

    Auch wir haben uns mit dem 1. Kind eine Ikea-Wickelkommode angeschafft, die trotz ihrer 'Klobigkeit' einfach auch praktischen Stauraum für Bodies, Mulltücher & Co. geliefert hat. Auch zum nächtlichen Wickeln bin ich mit meiner Tochter zur Kommode gegangen (und habe dabei immer gefroren). Optisch hätte ich eine antike Kommode schöner gefunden, aber so eine haben wir leider nicht gefunden. Auch beim 2. Kind haben wir die Kommode genutzt und für unsere Tochter einen Hocker daneben gestellt, sodass die große Schwester prima (und sehr gerne) beim Wickeln helfen konnte. Nachts habe ich nur selten gewickelt und wenn, dann direkt im Bett – das war viel gemütlicher und der kleine Mann wurde nicht gleich wach. Allerdings mochte unser Sohn, je älter er wurde, nicht mehr gerne im Liegen gewickelt werden und ich habe mir bis heute angewöhnt, ihn im Stehen im Bad zu wickeln. Der Aufsatz wurde also abmontiert und die Kommode dient nun u.a. als Kuscheltier-Aufbewahrung. Nach diesen Erfahrungen finde ich: Eine Wickelkommode kann praktisch sein, ist aber kein Muss. Es gibt eben auch Alternativen und jede Familie kann selbst entscheiden, welche Lösung zu ihr passt.

  • Schneeweißchen
    12. April 2015 at 10:08

    Hallo,
    wir hatten eine ganz normale Wickelkommode von Ikea – haben – wie ihr – aber eigentlich nur auf dem Boden (auf der Wickelauflage) gewickelt. Fand ich bequemer und sicherer irgendwie. 🙂
    Habt noch einen schönen Sonntag!!

  • Schneeweißchen
    12. April 2015 at 10:08

    Hallo,
    wir hatten eine ganz normale Wickelkommode von Ikea – haben – wie ihr – aber eigentlich nur auf dem Boden (auf der Wickelauflage) gewickelt. Fand ich bequemer und sicherer irgendwie. 🙂
    Habt noch einen schönen Sonntag!!

  • ZarteSaite
    1. Mai 2015 at 7:34

    Hallo,

    bei unserem ersten Kind hatten wir en ganz klassisches Kinderzimmer mit Wickelkommode und allem Schnickschnack….jetzt mit dem zweiten Baby nutze ich die Kommode gar nicht mehr. Gewickelt wird entspannt auf dem Boden, Bruder hilft und gebadet wird im Waschbecken. Lg

  • Lamasus von den Drei Kleinen Lamas
    14. Juli 2015 at 10:41

    Hallo,

    ich bin ja was Kinder- und Babysachen angeht extrem minimalistisch. Ich habe weder eine Wickeltasche noch Sommerbezüge für die Babyschale noch ein zusammenhängendes Babyzimmer angeschafft, geschweige denn von süßen Kleinigkeiten, Minischühchen, Babyjeans, ausgefallene individualisierte Deko oder sonstigen Kleinkram.
    Aber mein Rücken ist mir heilig, das muss ich sagen. Daher haben wir uns eine eigene Wickelkommode gebaut, ein Ikea-Hack: Ein Bartisch und ein xxl-Wickelaufsatz, das ist unsere Wickelkommode. Da wir Eltern beide groß sind, sind die handelsüblichen 85 cm hohen Wickeltische unnötig. Eine Kommode habe ich weder gebraucht noch hatte sie die richtige Höhe für uns.
    Stoffwindeln und Kleidung lagert auf einem Regal an der Wand. Kostenpunkt für alles knapp unter 80 Euro – alles echtes Holz.
    Seit wir im Haus wohnen habe ich je eine Anlage in beiden Bädern, dass man nicht immer hochlaufen muss. Die Tische werden später zu Kinderschreibtischen – die Füße werden gekürzt.Und die Wickelauflagen verkaufe ich weiter.
    Wickeln auf dem Boden, Tisch oder Couch kommt nur im Ausnahmefall vor, wenn das Kind sehr agil ist und ich Angst vor einem Stutz habe. Ansonsten finde ich eindeutig: Eine höhenmäßig passende Wickelgelegenheit ist etwas, das man wirklich braucht. Der Mutterrücken ist durch Schwangerschaft und ständiges Schleppen der Kinder genug beansprucht.

    Grüße,
    Lamasus