Montessori Oh Baby!

PEKiP einfach zu Hause

16. Oktober 2014

Was machst du eigentlich den ganzen Tag mit zwei Kindern zu Hause? Ich weiß nicht, wie oft ich diese Frage schon gehört habe und wie oft ich sie mir selbst stelle. Mit Kindern im Haus kommt bekanntlich nie Langeweile auf, trotzdem plane ich unsere Tage gerne grob im Voraus und überlege mir kleine Projekte für unsere Mädchen. Ein Highlight für Emmi und Lotte sind dabei unsere bunten PEKiP-Inspirationen, die wir ein- bis zweimal pro Woche gemeinsam machen.

Durch unseren Umzug und den großen Wirbelwind zu Hause bin ich ziemlich aus dem Müttergruppen-Business raus. Als Lotte geboren wurde war PEKiP auf jeden Fall in aller Munde und waren sämtliche Kurse Monate im Voraus ausgebucht. Als junge Mutter hatte ich ehrlich ein bisschen Angst etwas zu verpassen und gar Lottes motorische Entwicklung zu behindern – heute weiß ich, dass solche Kurse ein wichtiger sozialer Anker für junger Mütter sein können, Babys aber tatsächlich auch ohne diese organisierte Förderung normal heranwachsen.

Wer also keine Zeit für den Besuch im PEKiP-Kurs hat oder mit einem Wirbelwind ähnlich Lottes Format gesegnet ist, dem möchte ich heute – neben vielen tollen Ideen aus dem Internet – das Buch „PEKiP – Die 50 schönsten Spiele“ ans Herz legen. Grundsätzlich geht es mir dabei weniger um gezielte Förderung als simple Beschäftigungsideen für Mutter und Kind. Denn wann immer mir die Ideen ausgehen, wie ich Emmi und Lotte sinnvoll beschäftigen kann, ist das Buch wirklich eine tolle Inspirationsquelle.

Aktuell spielt Emmi unglaublich gern mit einem kleinen Wasserball – entweder ganz alleine unter Einsatz aller Gliedmaße oder Lotte hält ihr den Ball an einer kurzen Schnur über die Nase. Auch wenn das Spielen unter Geschwistern in den ersten Monaten gar nicht so einfach ist, bin ich immer wieder überrascht, wie gerne die zwei sich miteinander beschäftigen und wie so auf kleinster Ebene schon tolles Vertrauen entsteht.

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  • FayBee
    16. Oktober 2014 at 12:47

    Wie süss! Ich liebe es ebenfalls, wenn meine zwei "Grossen" mit dem Baby spielen. Bei niemandem sonst ist das Baby so aufmerksam und fasziniert wie bei den grossen Geschwistern. Danke für den Buchtipp! Fabienne

  • Frau M. vom zehnten Stock Links
    16. Oktober 2014 at 13:43

    Oh jaaaa….Pekip haben wir auch gemacht…beim ersten Kind. Beim zweiten Kind dann nicht mehr, aber die Beschäftigung war trotzdem da, da meine Freundin zeitgleich entbunden hatte ;o)
    Was die Kurse betrifft, so gibt es in Berlin eine große Auswahl an Pekip Kursen, lange Wartezeiten hatte ich nicht – aber ist vielleicht auch Bezirksabhängig.
    Viele Grüsse.

  • Frau M. vom zehnten Stock Links
    16. Oktober 2014 at 13:43

    Oh jaaaa….Pekip haben wir auch gemacht…beim ersten Kind. Beim zweiten Kind dann nicht mehr, aber die Beschäftigung war trotzdem da, da meine Freundin zeitgleich entbunden hatte ;o)
    Was die Kurse betrifft, so gibt es in Berlin eine große Auswahl an Pekip Kursen, lange Wartezeiten hatte ich nicht – aber ist vielleicht auch Bezirksabhängig.
    Viele Grüsse.

  • Anonym
    16. Oktober 2014 at 16:37

    Danke für den tollen Tip! Ich finde es wirklich schwer mit zwei Kindern zu Kursen zu gehen aber auf die Idee bin ich selber überhaupt noch nicht gekommen. Toll!

    Gruß
    Melli

  • Anonym
    16. Oktober 2014 at 16:38

    Und wo bekomme ich diese zuckersüßen Stulpen her?!? Für den Winter echt genau das richtige!

  • Linda Libra Loca
    16. Oktober 2014 at 18:47

    Toller Tip. Ich habe mich schon beim ersten gegen die Kurse entschieden, zu oft haben die so einen esoterisch/religiösen Beigeschmack in unserer Ecke. Wenn mir also die Ideen ausgehen, weiss ich jetzt, wo ich Inspirationen herbekomme.

  • Nadine Taperla
    16. Oktober 2014 at 18:58

    Danke für den Tipp – Ideen kann man wirklich nie genug haben 🙂 Und ich teile deine Ansicht in Sachen PEKiP total.

  • lifestylemommy
    16. Oktober 2014 at 19:01

    Ich habe bei allen Kindern einen Pekip-Kurs in der Praxis meiner Hebamme besucht und mag es sehr gerne. Weniger für eine gezielte Förderung (obwohl alle mit Begeisterung dabei waren/sind), als mehr für einen Austausch unter Müttern für mich. Aber habe ja schon Kifa-Kinder, da geht das etwas einfacher. Ist eine schöne Exklusivzeit für Mini und mich.

  • Anonym
    17. Oktober 2014 at 11:16

    Wir haben auch so ein PEKiP-Buch und die Übungen täglich immer mal wieder eingestreut; ich muss aber sagen, dass ich den PEKiP-Kurs auch mit Kind Nr. 2 sehr genossen habe. Es ist einfach auch mal schön – für Mama und Baby – sich ganz auf diese Zweierkonstellation konzentrieren zu können. Außerdem sind die Anregungen und Möglichkeiten in einem liebevoll eingerichteten PEKiP-Raum nicht zu schlagen. Der Austausch mit lieben, gleichgesinnten Mamas macht auch immer Spaß! Und Baby Nr. 2 bekommt gleich die Chance auf einen 'eigenen' Kameraden 😉 Ansonsten wären wir nachmittags immer nur mit Freunden des älteren Kindes unterwegs… Also eigentlich sind es die Nebeneffekte des PEKiPs, die mir gerade beim 2. Kind so gut gefallen haben…

  • stilles bunt
    19. Oktober 2014 at 17:51

    Oh ja. Ich kann mich auch noch erinnern, wie nett die Spielgruppen (so heißt das bei uns in Österreich) bei Emma damals waren. Wirklich eine Möglichkeit, andere Mütter kennenzulernen, sich auszutauschen. Und ich muss dir Recht geben – die kleinen Hasen wachsen auch ohne gezielte Spielförderung völlig gesund und gut gelaunt auf :-). Beim 2. Kind fehlt mir schlichtweg die Zeit, bzw. wiege ich mehr ab, ob es sich lohnt, eine Spielgruppe zu besuchen. Denn mittlerweile (Mini ist ja schon 1 Jahr alt) spielen die beiden Schwestern so entzückend miteinander und unsere Kleine lernt unheimlich viel von der Großen.

    Das Buch ist aber auf jeden Fall ein super Tipp, danke!

    Lieben Gruß
    Lilly