Inspirierendes Kinderzimmer: Zu Hause bei annipalanni aka a pinch of style

Minimalismus im KinderzimmerWerbung – unbeauftragte Werbung durch Verlinkung

Kinderzimmer sind ein wundervoller Ort, um sich kreativ auszutoben und Kinderträume wahrwerden zu lassen. Ich glaube, in der Schwangerschaft war das Einrichten des Kinderzimmers für mich mindestens genau so schön, wie das Kaufen der ersten Mini-Babyklamotten. Auf dem Blog versuche ich immer wieder kleine Inspirationen mit Euch zu teilen und heute freue ich mich besonders, wieder einmal Einblicke in ein fremdes Kinderzimmer geben zu dürfen:

Minimalismus im Kinderzimmer mit ganz viel Stil

Annie ist 27, Mami einer jungen Patchwork-Familie und schreibt den wunderschönen, kreativen Blog annipalanni. Passend zur kürzlich veröffentlichen Umräumaktion ihrer Kinderzimmer – aus zwei getrennten Zimmern wurden ein gemeinsames Spiel- und ein Schlafzimmer für die zwei Kinder – hat mir Annie ein paar Fragen zum Thema „Wohnen mit Kindern“ beantwortet und schöne Bilder der neuen Zimmer bereitgestellt.

Minimalismus im Kinderzimmer
Was war dir beim Einrichten des/der Zimmer/s besonders wichtig?

Genau drei Punkte. Erstens: Stauraum! Ein Kinderzimmer kann noch so schön eingerichtet sein, wenn es nicht den nötigen Stauraum aufweist, wird man als Mutter nie so richtig glücklich damit sein. Es sammelt sich neben dem eigentlichen Spielzeug noch so viel Kram an, der in offenen Regalen nicht gerade toll aussieht. Das heißt, Kästen mit Türen oder Schubladen sind ganz wichtig. Irgendetwas was man auch zu machen kann und das Chaos dahinter versteckt 🙂 Zweitens: Die Einrichtung und die Wandfarbe müssen neutral gehalten werden. Immerhin ist Spielzeug bunt genug und Rosa- oder Dinosaurier-Phasen werden so schnell vergehen, wie sie gekommen sind. Deshalb auf keinen Fall irgendwelche Motto-Tapeten oder grelle Farben, sondern weiß-schwarze Möbel und graue Wände. Natürlich Geschmacksache, aber ich finde es einfach so toll, wie sehr dadurch bunte Bilder und Accessoires zur Geltung kommen. Ja und der letzte Punkt, ganz besonders wichtig: Kuschelecken & Rückzugszonen. Bei uns in Form einer Matratze mit vielen Kissen am Boden und ein selbstgebautes Tipi, in das sich unsere Kids unheimlich gerne legen, um ein Buch anzusehen.

Woher nimmst du deine Inspirationen?

Ach die Inspiration finde ich an so vielen Ecken: bei Freundinnen, bei einem Rundgang durch Ikea, in Blogs, in Magazinen oder auf Pinterest. Letzteres finde ich besonders klasse, wenn man einen Raum einrichten oder umgestalten möchte. Ich klicke mich da immer durch hunderte von Bildern und „lerne“ aus den Räumen anderer. Das ist so herrlich!

Wie schaffst du es Ordnung im Kinderzimmer zu halten?

Wie schon erwähnt – viel Stauraum schaffen! Und versuchen, das Aufräumen als spielerisches Ritual einzuführen. Aber das nur einmal am Tag, ja nicht übertreiben – am besten Abends, vorm zu Bett gehen. Das funktioniert bei uns mittlerweile schon ganz gut und es ist manchmal sogar ein richtiger Wetteifer, wer die meisten Bauklötze in die Kiste packt. Aber um alle mal zu beruhigen: jetzt gerade in dem Moment schlafen die Kinder wie die Engel und im Spielzimmer sind die Kästen leer und der Boden voll. Cool bleiben, es geht einfach nicht jeden Tag. Zumindest weiß man, dass der ganze Kram am Boden ein Zuhause „hätte“, das beruhigt schon mal sehr 🙂

Minimalismus im Kinderzimmer
Wo kaufst du am liebsten ein?

Ikea. Da muss ich gar nicht lange nachdenken. Die Möbel sind schön, praktisch und langlebig. Die Accessoires sammeln sich allesamt aus dem Internet an. Meine liebste Designerin fürs Kinderzimmer ist Ingela Arrhenius – einfach mal googeln und verlieben. Meine Warenkörbe sind stets voll mit ihren Designs 🙂 Kissen nähe ich größtenteils selbst – die Stoffe dafür kommen von Ikea, von DaWanda oder von unscheinbaren kleinen Stoffgeschäften.

 

Welches ist dein Lieblingsplatz/-stück im Kinderzimmer?

Würde nun mein Mutter-Herz aus mir sprechen, wäre meine Antwort wohl das Gitterbett. Das beherbergte schon den kleinen Mann und nun auch Olivia von den ersten Wochen an. Aber lass ich die Melancholie mal weg, wäre es wahrscheinlich das Tipi. Schaut einfach super aus, die Kinder lieben es und im Sommer macht es sich dann auch bestimmt super im Garten als Schattenspender.

Hand aufs Herz, wie oft hast du das Zimmer schon umgestellt?

Liebe Saskia, du fragst Sachen. Ich musste diese Frage meinem Mann vorlesen und ich zitiere ihn nun einfach mal: „Kann man das eigentlich noch an einer Hand abzählen? Nein, geht nicht. Wahrscheinlich nicht mal an zwei. Irgendwann hab ich aufgehört mit zu zählen. Solange ich keine Arbeit damit hab und beide Kinder finde, werde ich es akzeptieren. Nur die Löcher in der Wand nicht!“
Eine Diskussion über Nagellöcher und Kästen, die duchs umrücken Schäden davon tragen, entstand. In diesem Sinne: Danke Saskia 😉

Und vielen Dank, liebe Annie, für deine ehrlichen Worte und tollen Einblicke!

Minimalismus im Kinderzimmer
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Author: Saskia

Ich mag es, wenn die Dinge einfach und gut sind: Wenn Aktivitäten den Alltag einfacher gestalten und am Ende des Tages ein richtig gutes Gefühl bleibt; wenn Essen nicht nur einfach zuzubereiten ist, sondern auch gut tut - und, wenn Produkte einfach funktionieren und etwas Gutes für alle Seiten bleibt.

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